freifunk@k:ita

4 April 2009

epic fail @ re:publica09

Filed under: freifunk, miscellaneous, network — Tags: , , , , — alx @ 23:44

Jetzt, wo wir ausgeschlafen sind, ein bischen was über den epic Fail der letzten Tage:

FAIL!!11!!elf!

Epic fail!

Das Netzwerk war selbst in seinen besten Momenten massiv schlechter als das auf der letzten re:publica. Der für diese Veranstaltung massiv unterdemensionierte 16MBit DSL Anschluss nie ausgelastet.

Die Probleme, welche zu diesem massiven Versagen der Infrastruktur führten, lassen sich grob in 4 bereiche einteilen:

  • management/teamwork/koordination
  • hardware
  • software
  • mangelnde Fähigkeiten einzelner.

Die leckeren Details, was passiert ist, was wirklich passiert ist und vielleicht sogar die Wahrheit werden wir in den nächsten tagen häppchenweise nachreichen.

Unser grösstes Versäumnis war die mangelhafte, bis nicht vorhande Aussenkommunikation.

Weiterhin möchte ich betonen, das das Team der re:publica keine möglichkeit hatte, diese Katastrophe vorherzusehen. Das Netz auf den vorherigen Veranstaltungen lief sehr gut und sie hatten keinen Grund an uns zu zweifeln. Dem re:publica Team gegenüber wurde immer versichert, das es sich um lösbare Probleme handelt, welche gleich gefixed sind.

Mehr die  nächsten tage, gruß, nbd, joti, alx.

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12 Comments »

  1. [...] Jahre liefen unter gleicher Regie hervorragend. Mittlerweile gibt es ein erstes und ehrenwertes Statement von einigen der für das WLAN verantwortlichen Freifunker, mehr technische Details werden evtl. noch [...]

    Pingback by re:view - Meine re:publica-Nachlese | Spreeblick — 7 April 2009 @ 18:12

  2. Würde die Versagenslitanei ein paar Nummern kleiner anrühren: Zwei Sätze zu jedem der oben genannten Punkte. In epischer Breite will es doch niemand hören. In der Erinnerung ist es schon gar nicht mehr so schlimm, die Leute verzeihen gern, wenn sie wieder zuhaus an ihrem Breitband sitzen.

    Dafür lieber bald als eine Woche später.

    Comment by Peter Hogenkamp — 7 April 2009 @ 18:38

  3. [...] verweist auch auf die Freifunker, die – Asche auf ihr Haupt – alles auf die eigene Kappe nehmen und das desaströse W-Lan-Loch [...]

    Pingback by re:publica - auf ein Letztes « Tara’s Weblog — 7 April 2009 @ 18:43

  4. Wie wäre es nächstes Jahr mit LAN statt WLAN? So in einem dunklen Raum mit ca. 100 Plätzen oder so.

    Spaß mal halb beiseite: Wie Peter Hogenkamp schon meinte, letztlich wird sich das als running gag noch ein Weilchen halten und dann is’ auch mal gut. Und daß das fehlende WLAN gerade am Freitag, als nicht mehr alle verzweifelt versuchten sich einzuloggen, zu mehr Konzentration auf die Vorträge und Kommunikation führte, glaube ich wirklich, ganz unironisch.

    Comment by Julie Paradise — 7 April 2009 @ 22:41

  5. Versager, elendiche! Obwohl… eigentlich bin ich dankbar, dass ihr die Grenzen des Wachstums plastisch vor Augen geführt habt. Ihr werdet alle an Elektrosmog krepieren! Soll mir recht sein.

    Comment by Tillonious Monk — 8 April 2009 @ 1:47

  6. Freut mich, dass ihr so offen die Verantwortung für den größten Schwachpunkt der #rp09 übernehmt. Das ist ehrlich, gut und lange nicht selbstverständlich.

    Noch wichtiger als Selbstzerfleischen wäre jetzt: Nächstes Mal auf jeden Fall besser machen!

    Comment by thilo — 8 April 2009 @ 10:35

  7. @Julia: Stimmt! Eigentlich ja ein digitales Experiment zu “Shift happens” – was ist, wenn es plötzlich kein Netz mehr gibt?

    Comment by thilo — 8 April 2009 @ 10:36

  8. (Wer das A zuviel findet, darf es gerne gerne gegen ein E tauschen.)

    Comment by thilo — 8 April 2009 @ 10:37

  9. @thilo: ja, die Konsequenzen wurden gezogen, das Team neu strukturiert, niemand von uns will diese Hölle noch einmal durchleben.

    Comment by alx — 8 April 2009 @ 11:45

  10. vielleicht lernen die referenten nun für die zukunft auch einen plan b in der tasche zu haben, falls das internet mal nicht funktionieren sollte.

    was wirklich genervt hat, war nicht dass es kein netz gab, sondern das einfach keine kommunikation stattgefunden hat. ein einfaches “wir arbeiten dran, legt euch so lange in die sonne” wäre ja schon genug gewesen.. naja aber who cares. die #rp09 hat trotzdem spaß gemacht und das fehlende netz hat einen dazu gezwungen die kontaktliste mal in persona anzusprechen..

    Comment by coffeejunk — 8 April 2009 @ 20:34

  11. Als part-time CB-Funker seit ihr im richtigen Leben Fernfahrer, ist das richtig oder ist das richtig?

    Comment by Tillonious Monk — 8 April 2009 @ 20:46

  12. [...] für die Organisatoren: Mehr WLAN, ein Online-Programm und keine Twitterwall. Neben dem nur rudimentär vorhandenem Netz (worauf vermutlich jeder Kommentar zur re:publica hinweist), das nunmal eine Grundvoraussetzung [...]

    Pingback by Kleine Konferenzkritik zur re:publica’09 « Webagenten — 18 January 2010 @ 10:27

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